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Kultur - 15.07.2019

Museumsmäzen Frieder Burda ist tot

Frieder Burda sammelte Kunst und gründete in Baden-Baden eines der wichtigsten deutschen Museen. Nun ist er im Alter von 83 Jahren gestorben.

Kunstförderer. Frieder Burda vor einem Werk Gerhard Richters.

Der Kunstsammler und Mäzen Frieder Burda ist tot. Der Gründer des Museums Frieder Burda in Baden-Baden starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren im Kreise seiner Familie in der Kurstadt, wie eine Sprecherin des Museums am Montag mitteilte.

„Mit Frieder Burda verliert die Kunstwelt einen ihrer großen Sammler, der seine Liebe und Begeisterung für die Kunst immer mit besonders vielen Menschen teilen wollte“, erklärte das Museum in einer Würdigung. Er sei für seine Mitarbeiter ein Vorbild an Bescheidenheit und Menschlichkeit gewesen. Als Privatmensch habe er es vermocht, Familie und Freunde immer wieder neu zusammenzuführen.

Mit 30 Jahren kaufte er sein erstes Bild

Frieder Burda wurde 1936 als einer der drei Söhne des Verlegerpaares Franz und Aenne Burda aus Offenburg/Baden geboren. Zunächst absolvierte er eine Drucker- und Verlagslehre und später eine Ausbildung als Kaufmann im Konzern. Ende der 60er Jahre begann er damit, Kunst zu sammeln. Sein jüngerer Bruder Hubert Burda übernahm den Druck- und Verlagsbereich. Mit Anfang 30 kaufte Frieder Burda ein Bild des zeitgenössischen Malers Lucio Fontana und legte den Grundstein für seine hochkarätige Kunstsammlung. Im Jahr 2002 umfasste diese bereits über 500 Werke. (dpa)

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