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Politik - 14.06.2019

Heftige Kritik aus Israel an Heiko Maas

Heftige Kritik aus Israel an Außenminister Heiko Maas (52, SPD)!

Der Sprecher des israelischen Außenministeriums hat auf Twitter scharf auf einen Tweet des Auswärtigen Amtes reagiert. Konkret störte sich Emmanuel Nahshon daran, wie Heiko Maas an Anne Frank erinnerte.

Anne Frank’s diary is NOT a warning about wishy washy pseudo universal values ! Anne Frank’s legacy is a warning against the hatred and persecution of JEWS. The attempt to “universalize the lessons of the Shoah” is nothing less than a dishonest rewriting of history . https://t.co/VXBEUtTDjt

— Emmanuel Nahshon (@EmmanuelNahshon) June 13, 2019

Was war passiert?

Am Mittwoch, dem Tag an dem Anne Frank 90 geworden wäre, hatte das Auswärtige Amt Maas in einer Mitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Ihr Tagebuch ist aktueller denn je – als Mahnmal gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung und als Zeichen der Menschlichkeit. Von ihr können wir lernen.“

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Anne Frank, die während ihrer Zeit im Versteck in den Niederlanden Tagebuch geführt hatte, wurde von den Nazis ins KZ Bergen-Belsen deportiert, wo sie zwischen Februar und Anfang März 1945 starb.

Der Sprecher des israelischen Außenministeriums kritisierte die Worte von Maas: „Anne Franks Tagebuch ist keine Warnung über beliebige pseudo-universelle Werte! Anne Franks Erbe ist eine Warnung vor dem Hass und der Verfolgung von Juden. Der Versuch, die ‘Lehren der Shoah zu universalisieren‘ ist nichts weiter als eine unredliche Neuschreibung der Geschichte.“

Klartext: Der Ministeriumssprecher stört sich daran, dass Maas das Gedenken an Anne Frank nicht in Zusammenhang mit dem Holocaust, der Ermordung von 6 Millionen Juden in ganz Europa sieht.

Es pauschal mit „Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung“ zu beschreiben wird der Dimension dieses verbrecherischen Massenmords nicht gerecht.

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