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Politik - 1 Woche ago

Kims Kohle-Kahn legt in US-Hafen an

Kims Kohle-Kahn „Wise Honest“ liegt jetzt an der Kette. Das nordkoreanische Frachtschiff wurde von den USA wegen des Verdachts auf Verstöße gegen internationale Sanktionen beschlagnahmt und hat in US-Territorium festgemacht: im Hafen von Pago Pago, Hauptstadt von Amerikanisch-Samoa auf der Pazifik-Insel Tutuila.

Das Schiff habe Kohle exportiert und schwere Maschinen importiert, sagte US-Bundesanwalt Geoffrey Berman am Donnerstag in New York. Nach seinen Angaben ist es das erste Mal, dass ein nordkoreanisches Frachtschiff wegen Verstoßes gegen die Sanktionen beschlagnahmt wurde.

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Nach Angaben der US-Ermittler war das 17 061 Tonnen schwere Schiff von „ausländischen Marinebehörden“ aufgebracht worden, weil es nicht das vorgeschriebene Funksignal zu seiner Identifizierung ausgesendet hatte. Kims Kahn wurde aufgrund eines von der US-Bundesanwaltschaft ausgestellten Vollstreckungsbefehls in Beschlag genommen. Die Reise von Indonesien aus dauerte ungefähr drei Wochen und Amerikanisch-Samoa im Südpazifik wurde wegen seiner „zentralen strategischen Lage“ ausgewählt, sagte Amanda Wyrick, Offizierin der US-Küstenwache.

„Wir haben aber auch eine gute enge Beziehung und Partnerschaft mit der Regierung von Amerikanisch-Samoa“, sagte Wyrick. „Damit haben wir auch schon die Ressourcen, welche die Sicherheit des Schiffes gewährleisten, vor allem aber den Hafen von Pago Pago, um die Fracht zu inspizieren.“

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Wie geht es jetzt nach den jüngsten Provokationen (Kims Raketentests) und Komplikationen zwischen der USA und Nordkorea weiter?

▶︎ Nordkorea-Experte Hartmut Koschyk zu BILD: „Das ist im Moment schwer zu sagen. Südkorea versucht ja, den Gesprächsfaden zu Nordkorea aufrecht zu halten, stößt aber auch an seine Grenzen, wenn Kim Jong-un wieder in eine Provokations-Strategie zurückfällt. Eventuell könnten China und Russland hier mäßigend und vermittelnd auf Nordkorea einwirken, nachdem die verschiedenen Treffen zwischen Xi und Kim sowie der Gipfel zwischen Putin und Kim die Rolle und Verantwortung Chinas und Russlands in dem Prozess der Lösung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel dokumentiert haben. … In diesem Zusammenhang ist es ja sehr interessant, dass sich kurz nach seinem Treffen mit Trump Japans Ministerpräsident Abe zu einem Gipfeltreffen mit Kim ohne Vorbedingungen bereit erklärt hat, was ja eine 180-Grad-Wende der japanischen Nordkorea-Politik bedeutet.“

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