Nordhessen bleibt bunt! Kein ruhiges Hinterland für Nazis
07.05.10 Rechtsextremismus in Nordhessen
rechtsextremistische Aktivitäten beschränken sich nicht auf die Schwalm
Seit 2008 gaben Straftaten von Anhängern der "Freien Kräfte Schwalm-Eder" nahezu wöchentlich Anlass für Berichte. Wir wollen jedoch nicht versäumen, den Blick auch auf andere Brennpunkte in Nordhessen zu lenken. Presseberichte und Meldungen der Polizei aus den letzten Wochen machen deutlich, dass die Entwicklungen in der Schwalm keine Ausnahme bleiben müssen. > weiter
28.02.10 Blickpunkt Schwalm
Zustände in der Schwalm bleiben unverändert
Erneut haben bekannte Anhänger der rechtsextremen "Freie Kräfte Schwalm-Eder" zugeschlagen. Am frühen Samstag überfielen drei junge Männer einen 30jährigen Mann aus Frankfurt auf einer Toilette in Treysa. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Tatumstände lassen ein rassistisches Motiv erkennen. Beteiligt an der Attacke soll einmal mehr Marc O. sein, inzwischen mehrfach einschlägig vorbestraft. Die Internetpräsenz der Rechtsextremen aus der Schwalm ist außerdem wieder zu erreichen und kann ungehindert Hass verbreiten. > weiter
11.02.10 Entlassung des nordhessischen Polizeipräsidenten
offenbar auch Dissens beim Umgang mit "Freie Kräfte"-Nazis
Dem nordhessischen Polizeipräsidenten Wilfried Henning wird der vorzeitige Ruhestand verordnet. Hessens Innenminister Volker Bouffier (CDU) gab die Entlassung des 59jährigen im Rahmen weiterer Personalverschiebungen bekannt. Die Berichterstattung in den Medien lässt erkennen, dass es womöglich Meinungsverschiedenheiten bezüglich der personellen Ausstattung der nordhessischen Polizei gegeben hatte. Auch der Dauereinsatz zur Überwachung der "Freien Kräfte Schwalm-Eder" könnte ein Streitpunkt gewesen sein. > weiter
13.11.09 Blickpunkt Schwalm
wo sie kalte Lieder sangen
Nach Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Studie über rechtsextreme Strukturen im Schwalm-Eder-Kreis sehen viele Menschen ihren Eindruck bestätigt, dass das Klima des Wegsehens, des Leugnens und Verharmlosens rechtsextremistischer Aktivitäten in der Region kein Zufall ist. Was ist das für ein Landstrich, in dem Straßen nach Lokalgrößen aus der Zeit des braunen Terrors benannt sind und noch heute neue Verkehrskreisel nach solchen benannt werden? > weiter
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letzte Aktualisierung: 07.05.10