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13.
Mai 2006
Demo
gegen Nazi-Kundgebung
Eindrücke
aus Göttingen
In
Göttingen demonstrierten heute rund 8.000 Menschen friedlich
gegen die Kundgebung von NPD und "freier Kameradschaft",
die mit geschätzten 150 Personen vor dem Bahnhof stattfand.
6.600 Polizisten haben die Innenstadt in einen OpenAir-Knast verwandelt
und dem antifaschistischen Engagement kaum Luft zum Atmen gelassen.
Mit ungezählten Kameras und Kontrollen an wirklich jeder Straßenecke
wurde deutlich: Antifaschismus wird kriminalisiert, Teilnehmer werden
eingeschüchtert und gespeichert. Einer menschenverachtenden
Ideologie wird daneben öffentlicher Raum geboten.
Am
29. Oktober 2005 hatten etwa 5.000 AntifaschistInnen mit einer
Bündnisdemonstration einen NPD-Aufmarsch nach wenigen hundert
Metern zum Rückzug gezwungen. siehe
auch Artikel vom 29.10.2005
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13.05.06,
12.01 Uhr
Demonstrationsteilnehmer
unkenntlich gemacht
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Demonstrationsteilnehmer
unkenntlich gemacht
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Der
Fahrradständer am Bahnhof,
näher
kamen wir der Nazidemo nicht.
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Durchgelassen
wurde man als Demonstrationsteilnehmer nicht. Die
grüne Kette selektierte nach Augenschein und
liess meist nur Anwohner und offensichtlich Unbeteiligte
durch. Bewegen konnte man sich immer zwischen zwei
Straßenecken. Wer einen Imbiss oder eine Toilette
suchte, fühlte sich schnell wie in einem Gefängnis.
Rücksicht auf Freiheit und Würde des Einzelnen
konnte offenbar nicht genommen werden.
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Einige
Einheiten, so zum Beispiel das bayerische USK (Unterstützungskommando),
tragen schwere Rüstungen, das martialische schwarz
unterstreicht den Charakter dieser Sondereinheiten. Sie
fallen bei den Demos durch unverhältnismässigen
"Kontakt" immer wieder als die eigentlichen
Provokateure auf.
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Nicht
das einzige Objektiv an diesem Tag.
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Schweres
Gerät richtete nochmal Wasserwaffe und Räumschaufel
aus, für diese Einheiten blieb es aber bei einer
Machtdemonstration.
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